Über den Autor

 

Auf meiner Website dreht sich alles um die Hohen Tauern und Zillertaler Alpen: Ihr findet dort die Bergwanderungen, Hüttentreckings, Fels- und Hochtouren, die ich innerhalb von elf Jahren (zwischen 2011 und 2021) dort unternommen habe. Mit Ausnahme des Großvenedigers war ich dabei entweder allein oder zu zweit unterwegs.

 

Es gibt jeweils eine Fotostrecke und einen kurzen Text, in dem ich versuche den Gipfel oder die Landschaft zu charakterisieren. Mit einem Klick auf die "Tour im Detail" erhaltet ihr meine Schwierigkeitsbewertung und eine Wegbeschreibung, für die stets meine eigene Begehung die Grundlage bildete. Es gibt außerdem weitere nützliche Informationen um die Tour herum.  Um es euch leichter zu machen, auch einmal auf Bus und Bahn umzusteigen, habe ich in fast jedem Kapitel Informationen (Stand 2019) darüber hinterlegt, mit welchen öffentlichen Buslinien ihr an- und abreisen könnt.

 

Noch ein paar persönliche Gedanken. Die Bergfotos illustrieren einige Augenblicke, die zu den kostbarsten in meinem Leben gehören. Wenn sie die Vorfreude auf eure eigene Besteigung oder Durchwanderung entfachen, so ist das wichtigste Ziel dieser Seite erreicht!

Mir persönlich sind die Touren, die zu wenig besuchten Gipfeln führen und manchmal nicht einmal markiert sind, die wichtigsten. Dort herrscht die nötige Ruhe und die Auseinandersetzung mit dem Berg und seiner Natur ist am intensivsten.

 

Je älter ich werde, desto mehr reduziert sich das, was ich in den Bergen "erreichen" will, auf den Kern der Bergsteigerei und Wanderei: Ich suche das Beeindrucktwerden durch den Berg, den Moment, in dem ich das Besondere einer Landschaft empfinde. Und ich suche die Art einfacher Freude, die ich nach langen alpinen Touren empfinden kann über ein gemütliches Graspolster oder über die ersten Bäume an der Waldgrenze.

 

Deshalb plädiere ich dafür, dem Massenbetrieb und der technischen Veränderung der Landschaft aus dem Weg zu gehen. Der ursprüngliche Berg ist immer der wertvollere Berg. Selbst wenn ich die Trittspuren am Erdboden verliere und im Dickicht steckenbleibe, selbst wenn ich ohne den Gipfel wieder nach Hause komme, ist es eine echte Begegnung mit der Natur und das Erlebnis hat Gewicht. Hoffentlich lässt sich der weitere "Verbrauch" der Gebirgswelt durch die Fremdenverkehrsindustrie und ihre Spekulationen bald stoppen, denn wo der Berg nur noch Mittel zum Zweck (Profit) ist, weichen die Naturkräfte zurück, die im Hochgebirge so intensiv erfahrbar sind. Die Natur ist eben nicht ein Ort, an dem "die Infrastruktur fehlt"!

 

Ich hoffe, dass die Bedeutung der nicht oder kaum erschlossenen Berge eines Tages besser erkannt wird, als es zurzeit der Fall ist.

 

Aber die Berge der Zillertaler Alpen und Hohen Tauern machen mir auch Hoffnung. Allein, wenn man sich in den Nationalparkhäusern von Mittersill, Matrei in Osttirol und Mallnitz anschaut, welche Verschandelungen durch das Engagement vieler Naturschützer und Einheimischer verhindert worden sind! Diese hoffentlich auf immer geretteten Gebiete bilden heute den Nationalpark Hohe Tauern.